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Weihnachtsstammtisch mit pflanzlicher Rohkost: alles andere als langweilig!

Erinnert Ihr Euch an die Weihnachtsfeier im letzten Jahr? Erst eine Kürbissuppe mit ordentlich Sahne drin, dann Chicken-wings, Rehbraten mit Knödeln auf dem Rahmspinatbett, und zum Dessert das unvermeidliche Tiramisù. Danach waren alle platt, eine leichte Übelkeit breitete sich aus, und der Essensgeruch hing tagelang in der Kleidung.

 

Scherz. Unseren Gesundheitsstammtisch gibt es doch erst seit Mai! Da waren wir, wisst Ihr es noch, gerade einmal zu fünft vorm Gartenhaus von Heike und Michael. Doch der Gesundheitsstammtisch wollte wachsen. Im Juni fand sich schon eine deutlich größere Runde ein, die Heike Ibach über die Selbstheilungskräfte durch Handauflegen, genannt Reiki, informierte. Im Juli unvergessen die Handinhalation, zu der uns Jutta Scognamillo mit ihren ätherischen Ölen aufforderte. Der August war heiß, und doch lauschten wir gespannt Visi Klemens‘ Vortrag zu den Heilkräutern. Im September, als es schon empfindlich kühl am Abend wurde, rückten wir in Heikes Küche zusammen und hörten mit Spannung Imme Colling-Blüder über Maßnahmen zum gesunden Schlaf referieren. Im Oktober trafen wir uns das erste Mal im Haus Gesunde Vielfalt, und das taten wir auch am Freitag, dem 13. Dezember.

 

Es war ein Glückstag, denn wer wird schon alle Tage mit einem veganen Rohkost-Büffet verwöhnt?! Wer nicht dabei war, mag mit Recht sagen: Wir sind keine Meerschweinchen, die mit einer Tomate, ein paar Karotten und einer Gurke zu Mittag glücklich werden. Das ist doch furchtbar langweilig! Ist es auch. Doch nicht mit Malefi Cicu. Die zierliche Sardin, in Frankreich aufgewachsen, erzählte mit ihrem charmanten französischen Akzent, dass sie sich zu 70 Prozent mit pflanzlicher Rohkost ernähre (Die restlichen 30 Prozent kocht sie ihrer Familie zuliebe). Und es geht ihr spürbar gut damit: „Ich bin mittags nicht mehr müde, und Gelenkschmerzen kenne ich gar nicht mehr.“ In Malefis Vortrag lernten wir, dass es interessante Möglichkeiten gibt, Gemüse, Nüsse, Algen und Sprossen roh zuzubereiten – dies auch vor dem Hintergrund, dass viele Nahrungsmittel durch Erhitzen ihre Vitamine verlieren. Am überzeugendsten aber war natürlich das Büffet der Zauberin selbst! Einfach der Hammer, wie wir schlemmend von den Möglichkeiten erfuhren, Rohes schmackhaft zuzubereiten.

 

„Als roh gilt, was bis höchstens 45 Grad erhitzt wurde. Ein Dörrautomat bleibt knapp darunter“, erklärte Malefi als Erstes die Dörrung. So knabberten wir uns zur Vorspeise durch den Gemüsegarten in Form von Chips, und lernten, dass auch Karotten, Sellerie und Kohlrabistücke keineswegs öde sind, ja, sogar sattmachen – wenn sie mit einem veganen Zaziki, hergestellt aus Cashews, daherkommen. Weil auch etwas Warmes zum Buffet gehören sollte, gab es eine italienische Gemüsesuppe (Minestrone), danach marinierten Kürbis mit Venere-Reis. Das ist eine pechschwarze, ursprünglich aus Asien stammende Reissorte, die inzwischen auch in Italien gedeiht, und, im Vergleich zum weißen Reis, ein Vielfaches an Eisen enthält. Danach stöhnten schon die ersten: Zu viel gegessen! Schlau, wie Malefi ist, kredenzte sie uns nun ein Kimchi nach koreanischem Rezept. Eine weitere Art, Rohes haltbar und äußerst lecker zu machen, ist nämlich die Fermentation. „Dies gibt unserem Darm all die guten Bakterien, die er braucht, und hilft auch, ungewohnte Rohkost besser zu verdauen“, sagte sie lächelnd, als unter dem Tisch Hosenknöpfe geöffnet wurden. In der Tat: Der milchsauer vergorene Chinakohl, schön scharf gewürzt mit Ingwer, half augenblicklich, sodass nun auch die weiteren Köstlichkeiten Platz fanden. Es folgte die klassische „Käseplatte“ – Weichkäse hergestellt aus Cashews und Macadamia-Nüssen, umhüllt von Kräutern. Und weil Süßes zum Schluss sowieso immer geht, rutschten der Schokoladenkuchen und die Zitronencreme auf einem Mandelboden nur so hinterher, goutiert mit genussvoll geschlossenen Augen. Ganz klar: Verzicht war nicht!

 

Im neuen Jahr dann also mehr pflanzliche Rohkost verzehren? Na, wenn das kein guter Vorsatz ist!

 

Ein guter Vorsatz wäre ebenso, die zwischenmenschliche Kommunikation zu optimieren und das eigene Empfinden neu zu definieren. Dazu verhilft uns am 24. Januar 2020 Richard Krebs mit seinem Mitmach-Vortrag zum Neurolinguistischen Programmieren (NLP) im Haus Gesunde Vielfalt.

 

Zeit, die guten Vorsätze umzusetzen und auch unsere Kooperationen zu intensivieren, sollte dann ebenfalls sein, denn Heike versprach uns mit Karl Valentin: „Wenn die ‚stille Zeit‘ vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger sein“;-).

 

"Mit allen Sinnen genossen und beschrieben von Kathrin Hentzschel Textideen, Fotos Kathrin Hentzschel und Silke Däschler, DäSi Grafik

Heike Schories

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